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Ludwigsluster Tageblatt 06.07.2015 Sie können noch Motoren wickeln Albrecht Antriebstechnik wuchs seit Umzug nach Ludwigslust rasant / Viele Kunden in Holz- und Lebensmittelindustrie
Ludwigslust An diesen Auftrag wird sich Andreas Albrecht noch lange erinnern. Mehr als vier Tonnen wog der Hochspannungsmotor, der dieser Tage in der Werkhalle der Albrecht Antriebstechnik Luswigslust stand. „Um ihn bewegen zu können, haben wir uns von einem Nachbarunternehmen einen Gabelstapler ausgeliehen“, so Albrecht. Der werksneue Motor, der mit 6000 Volt betrieben wird, sollte in Ludwigslust noch einige Ergänzungen erfahren, ehe er die Reise an seinen Bestimmungsort - ein Kraftwerk in Polen - antritt. „Es mußte alles so schnell gehen, der Lkw wartete schon auf dem Hof, dass wir glatt vergessen haben, ein Foto zu machen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter bedauernd. Dass sich die Albrecht Antriebstechnik mit Motoren dieser Größenordnung beschäftigt, war vor einigen Jahren noch undenkbar. Da arbeitete der Betrieb, den Andreas Albrechts Vater vor 33 Jahren gegründet hatte, noch auf dem Familiengrundstück in Grabow. Vor rund sechs Jahren dann der Umzug nach Ludwigslust. „Hier haben wir viel mehr Platz und konnten moderne Technik installieren“, erklärt der 50-Jährige. „Mit der Krananlage können wir bis zu vier Tonnen ohne Probleme heben.“ Und so setzte eine rasante Entwicklung des Unternehmens ein. Mit der gleichen Anzahl von Mitarbeitern habe der Umsatz mehr als verdoppelt werden können, so Albrecht. Dem ursprünglichen Metier des Gründers - der Reparatur von Elektromotoren - ist die Firma bis heute treu geblieben. „Früher wurden die Elektromotoren allerdings viel häufiger neu gewickelt als heutzutage“, erklärt der gelernte Elektromaschinenbauer mit Meisterbrief. Kupferdraht wickeln, Spulen verschalten, in Tränklack tränken ... „Der Aufwand ist erheblich und wird heute deshalb nur noch im Einzelfall betrieben“, so der Firmenchef. Ein Neukauf sei oft billiger. Dennoch haben die vier Mitarbeiter mit Reparatur und Wartung von Elektromotoren und Getriebemotoren genug zu tun. Bis zu einem Gewicht von drei Tonnen werden die Maschinen direkt beim Kunden abgeholt um sie in der Ludwigsluster Werkhalle zu reparieren - und das auch am Wochenende, oder abends. Der zuverlässige Service scheint sich herumzusprechen. Große Unternehmen aus der Wismarer Holzindustrie, aus Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft gehören zu den Kunden. „Selbst Unternehmen in Rostock, wo es mehrere andere Elektromaschinenbauer gibt“, freut sich Andreas Albrecht über den Erfolg. Gleich neben der Werkstatt befindet sich eine 900 Quadratmeter große Lagerhalle mit Palettenregalen. Kleine, mittlere, große Motoren reihen sich dort in Kartons verpackt aneinander. „Wir haben einen riesigen Lagerbestand und können so die meisten Standardprodukte sofort liefern“, erklärt Andreas Albrecht. Und das nicht nur rund um Ludwigslust, sondern dank der Vernetzung mit anderen Lagern auch bis nach Süddeutschland. „Der Handel mit Elektromotoren nimmt bei uns zu, so der Geschäftsführer. Das schließt in immer mehr Fällen auch konkrete Berechnungen, etwa zur Energieeinsparung oder zur Amortisationszeit, und die Auslegung der Anlage mit ein. Artikel: Ludwigsluster Tageblatt / Kathrin Neumann

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